Indonesische Bauherren haben es schon vor Generationen gewusst und beim Bau ihrer Brücken und Eisenbahnlinien bedacht: Bangkirai Hartholz ist ein ideales Baumaterial, wenn es um die Konstruktion im Außenbereich geht. Gewonnen wird Bangkirai Hartholz von einem bis zu 50 Meter hohen Laubbaum, der außer in Indonesien auch noch in Indien, Pakistan, Sri Lanka, Burma, Thailand, Laos,Vietnam, Kambodscha, Malaysia und auf den Philippinen vorkommt. Weil es in den Sprachen seiner Herkunftsländer unterschiedliche Namen für diesen Baum gibt, kann Bangkirai Hartholz auch unter den Namen Yellow Balau, Sal, Chan oder Gisok erscheinen. Das Besondere an Bangkirai Hartholz ist seine Wetterbeständigkeit und Festigkeit. Wesentlich fester und schwerer als die Eiche, lässt sich Bangkirai Hartholz nur schwer bearbeiten, ist aber ausgesprochen widerstandsfähig. So hält Bangkirai Hartholz auch extremen Witterungsbedingungen stand und ist sehr beständig gegen den Befall von Pilzen undInsekten. Eingestuft in die Resistenzklasse 1, zählt Bangkirai Hartholz zu den haltbarsten Hölzern unseres Planeten. Aufgrund dieser günstigen Eigenschaften eignet sich Bangkirai Hartholz besonders für den Brücken- und Wasserbau, wobei keinerlei Imprägnierung vonnöten ist. Das asiatische Wunderholz wird zunehmend auch in Europa entdeckt. Eingesetzt wird es im Dock- und Hafenbau und beim Bau von Kaianlagen. Wegen seiner schönen Optik, die an Teakholz erinnert, wird Bangkirai Hartholz auch gerne für Terrassenbeläge und Gartenmöbel verwendet. Die Farbe des Holzes variiert von dunklemRotbraun bis zu oliv- und gelblich braun, gleicht sich jedoch durch die UV-Strahlen der Sonne nach und nach an und nimmt, wie jedes unbehandelte Holz, mit der Zeit eine leicht silbrige Patina an. Inzwischen haben die meisten Holzhandlungen in Deutschland das Bangkirai Hartholz im Angebot.